Michael Pickl

Kastl

 

 

Der Bildhauer Michael Pickl arbeitet mit Holz, einem organischen, „warmen“ Material.
Sein Thema ist der Mensch. Die Arbeiten sind mit einer von ihm eigens entwickelten Technik farbig gefasst. Manchmal sind es Menschen, denen man auch auf der Straße begegnen könnte, ihre Körperhaltung ist entspannt und klar. Oft sind es aber auch meditative, die Augen geschlossene, in sich ruhende Personen, die in eine andere Wirklichkeit entrückt scheinen.  Im Wechselspiel aus grober und feiner Bearbeitung entstehen poetische Figuren mit großer Ausdruckskraft.
Wichtig ist dem Künstler die Aussage seiner Arbeit. Dazu Pickl:
 „Materielles existiert nicht aus sich selbst heraus; immer gibt es eine schöpferische Idee, die dahinter steht. Selbst wenn eine Plastik eher zufällig entstanden ist, folgt sie dem Grundsatz: Form transportiert Geist. Die Bildhauerei ist meine Form der Sprache mit der es mir möglich wird auszudrücken, was sonst für mich unmöglich wäre.“


 „Es sind keine lauten, expressiven Gestalten, eher stille Figuren, von denen eine gewisse Nachdenklichkeit, Tiefsinnigkeit, auch ein Strahlen ausgeht. Nur manchmal wird diese Stille vorsichtig durch eine Bewegung unterbrochen. Die eindringlichen Gestalten ziehen den Betrachter unwiderstehlich in ihren Bann, denn sie haben ihm viel zu erzählen.“  Doris Laves-Wegat


Seine Ausbildung begann Michael Pickl an der Staatl. Berufsfachschule für Holzbildhauerei in Oberammergau und erhielt den „Bayerischen Staatspreis für hervorragenden Schulabschluss“. Danach absolvierte er ein Bildhauerstudium an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Höpfner als Meisterschüler und beendete das Studium ebenfalls mit „ausgezeichneten Abschluss“. In diese Zeit fällt auch ein Gastsemester an der Hochschule für Kunst und Design in der Burg Giebichenstein in Halle.
Seit dem Jahr 2005 ist er freischaffend tätig.

 

www.michael-pickl.de

 

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